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In der Adventzeit ist das Christkind auf die Erde runtergeflogen, um zu erfahren, was sich die Menschen so wünschten. Wie es da so über die Erde flog, fiel ihm ein Wunsch sehr oft auf. Es war der Wunsch nach einem ganz besonderen Geschenk. Ganz egal, ob reiche Menschen, welche alles hatten, oder arme Menschen, welche fast nichts hatten – alle wollten ein ganz besonderes Geschenk vom Christkind. Überall auf der Welt kam ihm dieser Wunsch unter.

Auf dem Flug zurück in den Himmel, überlegte sich das Christkind, welches besondere Geschenk es den Menschen bringen könnte. Lange überlegte es, bis ihm plötzlich das Richtige einfiel. Ein Geschenk für alle zusammen und doch so einzigartig wie jeder Mensch.  So machte es sich gleich an die Arbeit, damit es ja rechtzeitig fertig würde. Das Christkind schaffte es, dass es vor dem 24. Dezember alle Geschenke zusammenbrachte.

Als es an Heiligabend auf die Erde flog und alle Geschenke austeilte, kamen ihm auch wieder diese ganz besonderen Geschenke unter, welche es mit viel Freude verteilte. Als die Zeit kam, wo die Menschen ihre Geschenke auspackten, war das Christkind schon lange wieder im Himmel oben und schaute runter auf die Erde. Es fragte sich, was die Menschen denn zu diesem ganz besonderen Geschenk sagen würden.

Die Menschen, welche sich ein ganz besonderes Geschenk gewünscht hatten, hatten alle einen Stein bekommen. Einen Stein vom Christkindl?!  Wie sie diesen auspackten und in die Hand nahmen, wurde ihnen ganz, ganz warm um ihr Herz. Und sie spürten die Liebe und die Freude des Christkinds, ein Gefühl, welches man gar nicht beschreiben kann.  Liebe und Freude waren nur ein Teil davon, es war ein Gefühl von Glück, von unbeschreiblichem Glück, welches man mit Worten nicht erklären kann. Als sie dieses Gefühl spürten und die Gedanken vor lauter Freude herumhüpften, spürten sie die Kraft des Christkinds.

Das Einzige, was bei jedem Stein anders war, war sein Aussehen, damit jeder ein ganz besonderes Geschenk bekam. Einige sahen aus wie ein Herz, einige waren Bergkristalle und wieder andere sahen aus wie Engel oder sogar ein wenig wie das Christkindl. So war jeder Stein ein Unikat, aber alle hatten die Kraft des Christuskinds in sich. Jeder Einzelne hatte diese Kraft gleich gespürt und freute sich darüber. Und genau das wollte das Christuskind erreichen.  Jene Menschen, welche dieses Geschenk bekamen, sagten: „Wirklich wahr, das Christkindl hat uns ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Ein Geschenk, welches so einzigartig ist wie das Christuskind selbst.“  Mit einem Gefühl von Freude und tiefer Dankbarkeit gingen diese Menschen mit dem Stein in der Hand schlafen.

Das Christkind im Himmel freute sich so sehr, dass dieses Geschenk so gut ankam.  Am meisten freute es sich, dass sich dieses besondere Gefühl auch auf die Umgebung übertrug. Die ganze Natur, die ganze Erde, hatte etwas von der Wirkung der Steine.

© Alfred Silbergasser 2018

 

Ein Mann war in der Adventzeit abends mit seinem Auto unterwegs, als er plötzlich ein seltsames Leuchten weit hinten in den Bergen sah. Es war fast so groß und hell, als ob in der Nacht die Sonne aufgehen würde. Dieses Licht zog ihn magisch an und er fuhr Richtung Licht, mitten in die Berge rein.  Als er dem Licht schon nahe war, kam er in ein kleines Bergdorf, wo er die Menschen fragte, ob sie wüssten, was sich hinter den Bergen befindet. Er bekam immer dieselbe Antwort: „Berge natürlich“.  Der Mann wollte ihnen von dem Licht erzählen, doch die Menschen lachten ihn nur aus oder hörten erst gar nicht zu.

So ist er wieder weitergefahren in Richtung Licht, bis er auf einer einsamen, verschneiten Straße zum Stehen kam. Dort beschloss er, zu Fuß weiter zu gehen.  Nach einer Weile sah er in der Dunkelheit ein kleines Licht, auf dieses ging der Mann zu. Je näher er kam, desto mehr erkannte er, dass es aus einem kleinen, einfachen Bauernhaus schien. Als er an der Türe klopfte, öffnete ihm eine alte, freundliche Frau und lud ihn in die warme Stube ein. Dort sah er einen alten Bauern sitzen, dieser begrüßte ihn sogleich. Der Mann erfuhr, dass sie sich im Lichte einer geweihten Kerze für alles im vergangenen Jahr bedankten. Sie waren glücklich und zufrieden. Im flackernden Kerzenschein fiel sein Blick auf den Herrgottswinkel, wo links und rechts neben dem Kreuz, die Bilder von Maria und Jesus mit dem geöffneten Herzen hingen. Da er nur wenig vom christlichen Glauben hielt, wirkte es für ihn befremdend.

Die beiden Alten wollten wissen, was ihn zu so später Stunde auf ihren abgelegenen Hof führte. Und er begann ihnen von dem seltsamen Licht zu erzählen, das in ihm eine wohlige Wärme in der Brust ausgelöst hatte.  Er wollte eigentlich ganz wo anders hin, doch das Licht war stärker. Da ihn der Bauer von der gefährlichen Wanderung in die Berge nicht abbringen konnte, beschlossen sie, am nächsten Morgen zu dritt das Licht zu suchen.

Beim Frühstück erzählte er ihnen, dass er im Traum den Platz, an dem sich das Licht befand, gesehen hatte. Er beschrieb ihn sehr genau, sodass der Bauer den Ort erkannte.  Nachdem der Mann vom Bauern noch Winterstiefel und eine warme Jacke bekommen hatte, stapften sie mit einer kleinen Jause und warmem Tee im Rucksack und einem Bergstecken in der Hand bergwärts. Als der Schnee immer tiefer wurde, verteilte der Bauer Schneeschuhe wie sie vor 100 Jahren verwendet wurden. Er nannte sie Schneeteller. An dieser Stelle aßen und tranken sie auch gleich etwas.  Schön langsam stapfte der Bauer wieder voraus und er und die Bäuerin hinterher.  Einige Zeit später erblickten sie die Hochmahder, jenes Gelände, wo sich ganz in der Nähe der beschriebene Ort befinden sollte.  Als die Sonne schon beim Untergehen war, sagte der Alte: „Wenn wir nicht bald den Platz erreichen, müssen wir umdrehen, da ich nur eine Laterne mithabe.“

In dem Moment als die letzten Sonnenstrahlen verschwanden, hatte der Mann wieder dieses Leuchten gesehen und gleich darauf erblickten es auch die Bauersleute. Je näher sie kamen, desto heller wurde die Umgebung. Es lag nur noch ein letzter kleiner Bergrücken zwischen ihnen und dem Licht. Als sie am Bergrücken ankamen, sahen sie den beschriebenen Ort hell erleuchtet. Das Licht blendete sie sogar ein wenig. Mit jedem Schritt, den sie näherkamen, spürten sie die Wärme des Lichtes intensiver, ganz besonders aber in ihrem Herzen.  Seltsamerweise war die Quelle des Lichtes nicht zu sehen, es war nur ein sehr heller Fleck.  Der Bauer erzählte, dass an diesem Ort die Pflanzen schon immer besser wuchsen und bei den Alten galt er als was Besonderes. Alle drei spürten ein inniges Brennen im Herzen und ihnen fielen die Bilder von Jesus und Maria mit den brennenden Herzen ein, jene welche zuhause im Herrgottswinkel hängen. So etwas hatten sie noch nie erlebt. Je mehr in ihnen dieses Licht wuchs, je weniger wurde es an dem Ort. Als nur noch ein leichter Schein übrig war, sagte die Bäuerin: „Jetzt ist es Zeit nach Hause zu gehen.“

Sie bedankten sich bei dem Licht und dem besonderen Ort und gingen wieder talwärts.  Das Licht in ihnen leuchtete so stark, dass sie nicht einmal die Laterne brauchten.  Die Bauersleute sagten: „Dieses Gefühl muss die Glückseligkeit sein.“

© Alfred Silbergasser 2017

In einem Bergdorf hatte der Winter Einzug gehalten.  Die besinnliche Zeit – der Advent – war wiedergekommen und es hatte den ganzen Tag schon geschneit.  Ein Auto mit Gästen hatte an der Einfahrt zu einem kleinen, einfachen Bauernhof angehalten. Dort, wo die Bauernkinder gerade einen Schneemann bauten und mit dem Schneeball schießen beschäftigt waren.

Der Fahrer kurbelte das Fenster hinunter und rief: „Kinder, wir haben was für euch!“ Die Kinder liefen zum Auto. In dem Moment stieg eine Frau aus und überreichte ihnen ein großes Paket. Sie sagte nur: „Das ist vom Christkind und darf erst am 24. Dezember geöffnet werden.“ Dann stieg sie wieder ein und das Auto fuhr davon.

Die Kinder trugen das Paket schnell ins Haus, wo die Mutter sie gleich fragte: „Wo habt ihr denn dieses große Paket her?“ Und die Kinder redeten aufgeregt durcheinander und erzählten, was passiert war.  Die Mutter sagte zu den Kindern: „Schaut, ob ihr die Gäste noch irgendwo seht.“ Aber die Helfer des Christkinds blieben unauffindbar. Bis zum Heilig Abend waren es noch einige Tage und so verstaute die Mutter in der Zwischenzeit das Weihnachtspaket.

Am Abend des 24. Dezember war es dann so weit. Als nach dem Rosenkranz Beten das Christkindl mit dem goldenen Glöckchen läutete, rannten alle Kinder so schnell sie nur konnten in die Stube zum Christbaum. Der Christbaum war von den brennenden Kerzen hell erleuchtet. Es war für jedes Kind ein Geschenk unter dem Christbaum. Die größeren bekamen eine Schihose und die kleineren eine warme Strumpfhose.

Doch neben dem Baum war noch das große Packerl mit der Schleife und dem glänzenden Weihnachtspapier. Die Kinder und die Erwachsenen wollten wissen, was sich in dem rätselhaften Paket befand. So rissen die Kinder, ohne lange zu zögern, das schöne Weihnachtspapier runter und es kam eine große Schachtel zum Vorschein. Sie war mit einem dicken Klebestreifen zugeklebt, den die Mutter gleich aufschnitt.

Da staunten auch die Eltern und Großeltern nicht wenig, was sie da alles sahen.  Die Mutter war so überrascht, dass sie fast weinte, was sie sonst in Gegenwart der Kinder nie machte.  Es waren Geschenke für die ganze Familie darin.  Für die Kinder waren Unterwäsche, Kekse und Süßigkeiten dabei. Die Mutter fand für sich warme Unterwäsche und ein braunes Spannleintuch. Es war somit das erste Spannleintuch am ganzen Bauernhof. Auch eine Weihnachtskarte mit Glückwünschen vom Christkind war in der Schachtel. Der Großvater erhielt eine nagelneue, schöne, grüne, gestrickte und warme Wolljacke, welche ihn sicherlich viele Jahre wärmen würde.  Die große Box mit verschiedenen, sehr gut duftenden Teesorten und einen Teil der Kekse und Süßigkeiten stellte die Mutter gleich in die Speis (=Vorratsraum). Sie sagte nur: „Der Tee reicht bestimmt den ganzen Winter für uns alle.“ Und eines der Kinder sagte darauf: „Das Christkind weiß aber genau, was wir brauchen.“

Die ganze Familie hatte sich über das große Packerl vom Christkind sehr gefreut. Jeder bedankte sich auf seine Art und Weise beim Christkind. Die Erwachsenen schlossen wahrscheinlich das Christkind in ihre Gebete ein und die Kinder sagten Danke, indem sie beim Naschen und Tee trinken an das Christkind dachten. Noch lange wurde gerätselt, woher die Gäste das Weihnachtspackerl hatten.  Für die Kinder war es klar: vom Christkind natürlich, von wem denn sonst.

Möge das Christkind jedem das bringen, was er wirklich braucht.

© Alfred Silbergasser 2016

Alljährlich zum 6.12. ist es bei uns in Österreich Tradition, das Fest des Hl. Nikolaus von Myra zu feiern, der zu seinen Lebzeiten den armen Kindern in der Not geholfen hat. Zu seinem Gedenken zieht der Nikolaus, traditionell gekleidet als Bischof mit Bischofsmantel, Albe, Mitra und Hirtenstab jedes Jahr mit einem prall gefüllten Sack mit vielen guten Dingen umher und teilt an brave Kinder ein Sackerl mit Süßem, Mandarinen & Nüssen aus.

Zu diesem traditionellen Brauch möchten wir Ihnen mit einer kleinen Geschichte über den Nikolaus diese Advent-Tradition nahebringen. Denn auch Geschichten sind kleine Geschenke für Herz & Seele, die die Fantasie anregen, Wärme im Herzen verbreiten und Freude machen…

Es war einmal vor langer Zeit…

… als in der reichen Stadt Patara (in der heutigen Türkei) ein aufgeweckter Junge mit dem Namen Nikolaus lebte. Früh waren seine Eltern einer bösen Krankheit zum Opfer gefallen und gestorben und der junge Nikolaus weinte deshalb Tag und Nacht. Als Erbe verfügte er nun über große Reichtümer – Gold, Silber, Edelsteine, Paläste, Ländereien und Untertanen sowie Pferde, Schafe, Esel und andere Tiere. Trotzdem war Nikolaus weiterhin sehr traurig. Seine Angestellten wollten ihn deshalb jeder für sich aufmuntern: Der Hofmeister erbot sich, ihm seine prachtvollen Schlösser zu zeigen. Der Stallmeister wollte mit ihm auf edlen Pferden durch die Länder reiten. Der Küchenmeister bot an, für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zu bereiten. Aber Nikolaus ließ sich nicht von seiner Trauer abbringen, ganz im Gegenteil: Sie wurde immer größer! Auch die Tiere spürten sein Leid und drängten sich mitfühlend an ihn. Nikolaus wurde schließlich müde vom vielen Weinen und wollte sich hinlegen. Da passierte es: Ungeschickt stieß er gegen einen Tonkrug, in dem zahlreiche Schriftrollen steckten. Der Krug zerbrach und die Schriftrollen verteilten sich am Boden. Voller Neugier ergriff der Junge eine der Rollen und begann zu lesen…

„Da war ein reicher Mann, der in Saus und Braus lebte. Da war aber auch ein Armer, der hungernd vor der Tür des Reichen lag und nur die Reste wollte, die vom Tisch des Reichen fielen. Doch dieser gönnte dem Armen gar nichts. Als der Arme starb, trugen ihn Engel in den Himmel. Auch der Reiche starb – doch die Engel kamen nicht für ihn.“

Nikolaus entsagt Geld & Gut

Als er diese Geschichte gelesen hatte, sagte sich Nikolaus: „Gleiche nicht dem reichen Mann in der Geschichte! Ich bin schön gekleidet und habe alles, was man sich nur wünschen kann. Die Bettler vor dem Stadttor sehe ich gar nicht. Aber das wird sich ab morgen ändern. Ich werde früh aufstehen und mich umsehen.“ Und das tat er auch und ging zu den Toren hinaus und fand dort die Bettler vor: elend, zerlumpt und krank. Bei seinem Anblick streckten sie ihm die Hände entgegen, doch Nikolaus hatte nichts bei sich, denn seinen Gewändern fehlten Taschen. Stattdessen nahm er die schwere Goldkette von seinem Hals, zog sich den wertvollen Ring vom Finger und übergab den Armen den Schmuck. Danach schlüpfte er aus seinen edlen Kleidern und verschenkte auch diese. Obwohl er nichts mehr am Leib trug, war ihm nicht kalt. Die Freude über seine Tat wärmte sein Herz von innen. Glücklich wie schon lange nicht mehr, ging er nach Hause.

Und dieses Glück im Herzen blieb. Plötzlich war er wieder fröhlich. Er beauftragte seinen Hofschneider, an seine Kleider große Taschen zu nähen und füllte diese mit allerlei Gutem: Nüssen, Äpfeln, Mandarinen. Dann verließ er den Palast und verteilte alles, was er bei sich hatte, an die Armen.

Nikolaus wird Bischof von Myra

So machte er es ab diesem Zeitpunkt jeden Tag und die Traurigkeit kehrte nicht wieder. Als er zwölf war, ging er in eine weit entfernte Schule und lernte alles über die Hl. Schrift. Auch hier teilte er weiterhin gute Gaben aus, stets im Verborgenen. Einmal besuchte er den Gottesdient in der Kirche und hörte die Worte, die Christus zu einem reichen Jüngling gesagt hatte: „Willst du mir angehören, so verschenke alles, was dir gehört an die Armen.“ Nikolaus dachte lange über diese Worte nach. Dann beauftragte er seinen Hausmeister, sein Hab und Gut an die Armen zu verteilen. Er selbst machte sich zu einer langen, beschwerlichen Reise ins Hl. Land auf. Trotz der Not blieb er stets fröhlich und predigte das Wort Gottes. Nach vielen Jahren kehrte er schließlich in seine Heimat zurück.

In Myra war vor einiger Zeit der alte Bischof gestorben. Als man Nikolaus erblickte, wurde er gefragt, wer er sei. Nikolaus antwortete: „Ich bin Nikolaus, ein Diener Christi.“ Daraufhin führten ihn die Menschen zum Gotteshaus und ernannten ihn zu ihrem neuen Bischof.

Über seine Gläubigen wachte er seitdem wie ein guter Hirte. Und jedes Mal zu seinem Geburtstag kleidete er sich in seinen Bischofsmantel, nahm den Hirtenstab zur Hand und belud seinen treuen Esel mit einem schweren Sack voller feiner Dinge wie Nüsse, Mandarinen, Äpfel und Honigkuchen. So schritt er durch die Gassen und verteilte die Gaben an die Armen und Bedürftigen. Bis ins hohe Alter hielt er diese Tradition aufrecht – bis ihn Gott am 6. Dezember 352 zu sich heimholte.

So wurde dieser Tag zu einem großen Fest. Auch heute noch wird der Nikolaustag zum Andenken an Bischof Nikolaus gefeiert, das als Vorbote das Weihnachtsfest ankündigt.

Mit dieser kleinen Geschichte möchten wir auch Ihnen herzliche Nikolausgrüße aus den DAS ALPENHAUS HOTELS & RESORTS schicken. Genießen Sie die stimmungsvolle Adventzeit!

Bis bald,

Ihre Tina Maria Verdi